Definition: Dashboard

Ein Dashboard ist eine Übersichtsseite, die die wichtigsten Informationen auf einen Blick zeigt. Statt viele Programme oder Berichte zu öffnen, sieht der Nutzer Kennzahlen, Listen und Meldungen gebündelt an einem Ort – meist in Form von Kacheln, sogenannten Widgets. Ein gutes Dashboard beantwortet sofort die Frage: Was ist heute wichtig? Eingesetzt wird es in fast allen Bereichen – von der Geschäftsführung bis zum Intranet.
Woher kommt der Begriff?
Das englische Wort bedeutet ursprünglich Armaturenbrett. Wie im Auto zeigt es die Werte, die man im Blick behalten muss, ohne dass man suchen muss. Im Deutschen spricht man deshalb auch von einem Cockpit oder einer Instrumententafel.
Wie ist ein Dashboard aufgebaut?
- Widgets oder Kacheln mit jeweils einem Thema
- Kennzahlen, Diagramme und Ampeln für schnelle Einschätzungen
- Listen mit aktuellen Aufgaben, Terminen oder Meldungen
- Links, die direkt zu den Details führen
Viele Anwendungen erlauben es, die Kacheln per Drag & Drop selbst anzuordnen.
4 Arten von Dashboards
- Operative Übersichten: zeigen den Tagesbetrieb, etwa offene Aufgaben oder aktuelle Tickets.
- Strategische Übersichten: bündeln Kennzahlen für die Geschäftsführung, oft Management-Cockpit genannt.
- Analytische Übersichten: helfen, Daten über längere Zeiträume auszuwerten.
- Persönliche Startseiten: zeigen jedem Mitarbeiter die Inhalte, die für ihn relevant sind – typisch für Intranets.
Beispiele aus der Praxis
- Vertrieb: Umsätze, Angebote und Termine
- Projektmanagement: Fortschritt, Fristen und offene Aufgaben
- IT: Auslastung und Störungen der Systeme
- Intranet: News, Kalender, Aufgaben und neue Dokumente
Welche Inhalte gehören hinein?
Entscheidend ist, wer die Übersicht nutzt. Die Geschäftsführung braucht verdichtete Kennzahlen, ein Teamleiter offene Aufgaben und Fristen, ein Mitarbeiter im Vertrieb seine Termine und Kundenanfragen. Bewährt hat sich, mit wenigen Kacheln zu starten und nach den ersten Wochen nachzuschärfen: Was wird genutzt, was fehlt, was kann weg?
Vorteile und Grenzen
Die Vorteile liegen auf der Hand: Informationen sind schneller erfasst, Entscheidungen fallen leichter, und niemand muss sich durch verschiedene Systeme klicken. Allerdings ist eine solche Übersicht nur so gut wie ihre Daten. Zu viele Kacheln machen sie unübersichtlich – weniger ist hier oft mehr.
In 4 Schritten zur eigenen Übersicht
- Zielgruppe festlegen: Für wen ist die Ansicht gedacht?
- Fragen sammeln: Welche Informationen werden täglich gesucht?
- Quellen klären: Woher kommen die Daten, und wie aktuell sind sie?
- Testen und anpassen: Rückmeldungen der Nutzer einholen und die Ansicht verbessern.
5 Tipps für ein gutes Dashboard
- Nur zeigen, was für die Zielgruppe wirklich wichtig ist.
- Die wichtigsten Informationen oben links platzieren.
- Einheitliche Farben und Symbole verwenden.
- Daten automatisch aktuell halten.
- Nutzer ihre Ansicht selbst anpassen lassen.
Dashboard im Intranet
Im Intranet ist das Dashboard meist die persönliche Startseite. In der IntranetBOX stellt sich jeder Nutzer sein eigenes Cockpit aus über 20 Widgets zusammen – etwa Projekte, Aufgaben, News, Wissen, Kalender, Schwarzes Brett, Geburtstage, Umfragen oder offene Anträge. Die Kacheln lassen sich per Drag & Drop anordnen. Eine umfassende Suche gibt zusätzlich Zugriff auf alle Informationen des Unternehmens. Mehr dazu: Intranet Dashboard der IntranetBOX.
Häufige Fragen
Was ist ein Dashboard einfach erklärt?
Eine Übersichtsseite, die die wichtigsten Informationen aus verschiedenen Quellen gebündelt und auf einen Blick darstellt.
Was sind Widgets?
Widgets sind die einzelnen Kacheln einer Übersicht. Jedes zeigt einen bestimmten Inhalt, etwa News, Termine oder offene Aufgaben, und lässt sich ein- oder ausblenden.
Was ist der Unterschied zwischen Dashboard und Cockpit?
Meist keiner – beide Begriffe beschreiben eine zentrale Übersicht. Cockpit wird häufiger für Management-Übersichten verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen Dashboard und Report?
Ein Report ist ein ausführlicher Bericht zu einem Zeitpunkt. Ein Dashboard zeigt den aktuellen Stand und wird laufend aktualisiert.
Welche Software braucht man dafür?
Das hängt vom Zweck ab: Für Kennzahlen gibt es spezielle Business-Intelligence-Werkzeuge. Für eine persönliche Startseite mit News, Aufgaben und Dokumenten eignet sich ein Intranet.
Kann jeder Mitarbeiter seine Ansicht anpassen?
In der IntranetBOX ja: Jeder Nutzer wählt seine Widgets selbst aus und ordnet sie nach seinen Bedürfnissen an.
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